Strobodisc Matrix

Selbstherstellung

Die  Kopiervorlagen und Erklärungen für die Selbstherstellung von Stroboskopischen Scheiben sind eine Hilfe, um ohne vorgefertigte und vor gedruckte und vor gestanzte Originale (siehe „ Bezugsquellen“) solche Objekte zu machen. Die Kopiervorlagen sind Eigentum der Autoren und dürfen ohne deren Zustimmung nur für schulische bzw. wissenschaftliche Zwecke verwendet werden.

Die hier ausgedachten Methode sollte so einfach wie möglich sein, um auch einer großen Gruppe  unterschiedlich geschickter Menschen in einer Stunde einen Rückblick auf die entscheidenden Schritte zur Entwicklung des Films bzw. - fast noch wichtiger -  des Scannens von Informationen zu geben. Der Physik- und Kunstunterricht sind dafür prädestiniert.

Material

  • Kopierapparat bis A3 schwarz-weiß oder farbig für Papier bis ca. 165 g/m²
  • Papier mit ca. 165 g/m² bzw. für besonders stabile Bauweise Karton mit einer Stärke von 300-600 Gramm als Zwischenlage
  • Scheren, Messer, Lochstanze oder Bohrer 6mm
  • Klebstoff
  • Schraube (Torband- bzw. Rundkopfschraube 6 mm Durchmesser 80 mm lang, 2 Muttern 6 mm, 4 Beilagscheiben)

Arbeitsschritte

1. Kopiervorlage für die Herstellung der Grundscheibe aus Pappe und für weitere Zeichnungen. Am besten auf ca. 130 bis 160 gr. Papier kopieren und dabei auf A3 vergrößern.
Kopien vorne und rückseitig auf die Pappe aufkleben (am besten mit Haftspray) und mit Schere oder Messer ausschneiden. Das 6 mm Loch in der Mitte ausstanzen oder bohren.
Die Arbeit mit der Pappe muss man sich nur einmal machen.
Weitere Blätter - ob selbst gezeichnet oder „herunter geladen“ - werden einfach auf den schon ausgeschnittenen Karton geheftet. Sie müssen nur die 12 Schlitze erhalten.
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2. Kopiervorlage für die Rückseite mit der schwarzen Kreisfläche, in welche die 12 Sehschlitze geschnitten werden.
Auch diese Rückseite muss man sich nicht zu jeder neuen Vorderseite wieder machen. Die 12 Sehschlitze müssen nur jedesmal mit den 12 Schlitzen der Vorderseite in Deckung gebracht werden.
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3. Kopiervorlage Haltergriff. Auf mindestens 160 gr. Papier kopieren. Soweit vergrößern, dass die Löcher für die Schraube (6 x 80 mm)
7 mm groß sind. In der Regel von A4 auf A3. Die Löcher am besten ausstanzen.
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4. Haltegriff zusammen stecken und Schraube von unten nach oben durch die 2 bzw.4 Löcher schieben. h
   
5. Reihenfolge der Beilagscheiben, Muttern und Matrix. Man braucht eine Schraube mit halbrundem Kopf und langem, glatten Schaft, der nur am Ende ein kurzes Gewinde hat mit 6 mm Durchmesser und ca. 80mm Länge. Diese Schrauben bekommt man unter verschiedenen Bezeichnungen in jedem Baumarkt (z.B. „Torbandschrauben“). Dazu
4 Beilagscheiben
(am besten sog. Karosseriescheiben mit großer Fläche) und 2 Sechskantmuttern für 6mm Schraube.
Gerasterte Seite am besten in Richtung Griff montieren, weil die Blickrichtung auf die schwarze Rückseite durch die Sehschlitze auf einen Spiegel (z.B. auf einem Tisch) so bequemer ist. Die gezeichnete (gerasterte) Seite sollte z.B. mit einer Lampe möglichst hell beleuchtet sein.
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6. Detailansicht: Die Muttern auf beiden Seiten der Scheibe gegen die Beilagscheiben so fest wie möglich mit 2 Zangen oder Gabelschlüsseln festziehen, damit sich die Scheibe beim Drehen nicht lockert. z